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Glambeck ist ein kleines, typisch märkisches Dorf im Raum Oberhavel. Böse Zungen würden auch Kuhbläke sagen; dies stimmt aber nicht! Natürlich muhen hier auch Kühe, wiehern Pferde, blöken Schafe, gackern Hühner, oder bellen Hunde ... aber schon der Fakt, daß dieser Text hier zu lesen ist, beweist, daß wir nicht hinter`n Mond leben. 
Verwaltungstechnisch gehört Glambeck zur Großgemeinde “Löwenberger Land” und auf der Webseite des Amtes werden zu Glambeck folgende Angaben gemacht:
“Glambeck liegt am Rand der Ruppiner Schweiz. Umgeben von Natur- und Landschaftsschutzgebieten findet man hier Ruhe und Erholung.
Der slawische Name weist auf den Stamm glamb= tief hin, auf die Nähe eines tiefen, stehenden Gewässers. 1348 erfolgte die erste urkundliche Erwähnung als "Glambeke". Das Dorf unterstand dem Kloster Lindow. Die Schweizer Familien der "wüsten Feldmark" gaben aus wirtschaftlicher Not Höfe auf und siedelten sich weiter im Osten an. 1690/91 wird Glambeck, für 10 Schweizer Familien die ihre Bergheimat verlassen mussten, neu aufgebaut.
Eine schlichte Fachwerkkirche wurde ebenfalls gebaut. Sie wurde aber durch einen modernen, gotischen Backsteinbau ersetzt, der im Jahre 1901 eingeweiht wurde.
Heute wohnen in Glambeck 144 Einwohner.
Der nahegelegene Glambecker See, am Rande der Baumgartener Heide, lädt durch seine Ruhe und Abgeschiedenheit zum entspannen ein. “
Quelle: www.Loewenberger-Land.de
Ich sage immer, Glambeck ist wie ein Mercedes-Stern ohne Kreis aufgebaut. Zentral liegt das “Dreieck”, die Hauptgabelung der Straße. Dort befindet sich aber kein Dorfplatz, sondern, wie ich persönlich finde, eines der “Wahrzeichen” von Glambeck, der “Tannenbaum”.
Ein weiteres “Sahnestück” von Glambeck ist natürlich die Kirche. Dem Amt Löwenberg Zufolge, die “neue Kirche”, welche inzwischen auch schon wieder über 100 Lenze zählt, dementsprechend sieht´s mit der Bausubstanz aus. Es wurde in den letzten Jahren aber einiges gemacht, so daß die Kirchenräume, aus Ermangelung anderer Räumlichkeiten, auch für die “normale” Gemeindearbeit genutzt werden.
Und dann gibt´s noch den Glambeck-See. In den Sommermonaten stark frequentiert, weil, es ist ein schöner sauberer See. Das ganze Umland trifft sich dort. Wenn dann mal im Sommer ein Gewitter aufzieht, da wundert man sich, wieviele Leute zurückkommen. In der kühleren Jahreszeit hat er dann wieder Zeit sich zu erholen. Jede Jahreszeit hat ja seine Reize, im Herbst gibt´s in den Wäldern rund um Glambeck herrliche Pilze, was sich bei den Berlinern auch schon rumgesprochen hat.
Es ist halt ein schönes Stück Heimat und ich hoffe, daß ich Euch “mein Glambeck” ein wenig näher bringen konnte.
Und ich bin nicht alleine ...

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